Das Projekt

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Artikel 3 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Der Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe und Mitwirkungsmöglichkeiten gilt in unserer demokratischen Gesellschaft für alle Menschen. Rassismus im Alltag, bewusst oder unbewusst reproduziert, verfestigt jedoch verschiedene Ausgrenzungsmechanismen.

Menschen mit (vermeintlicher) Migrationsgeschichte werden zur Zielscheibe von Anschlägen, rassistischen Übergriffen, diskriminierenden Handlungen und täglichen Abwertungen. Viele sind jeden Tag mit Rassismus konfrontiert, der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe ist erschwert.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für unseren Anspruch auf eine demokratische Organisation des Zusammenlebens ist Diskriminierung eine Gefahr.

Wir wollen gemeinsam mit von Rassismus betroffenen Menschen über ihre Diskriminierungserfahrungen sprechen und Wege finden, damit umzugehen und sich gegenseitig zu stärken.

Wir möchten damit von Rassismus betroffene Menschen dabei unterstützen, selbstbestimmt ihre Erfahrungen darzustellen.